Die Elektrofachkraft

Die Definition der Elektrofachkraft (EFK) laut VDE und DGUV ist im Wesentlichen gleich. Eine Elektrofachkraft ist eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.Zur Beurteilung der fachlichen Ausbildung kann auch eine mehrjährige Tätigkeit auf dem betreffenden Arbeitsgebiet herangezogen werden. Die fachliche Qualifikation einer Elektrofachkraft wird im Regelfall durch den Abschluss einer Berufsausbildung - dem Ablegen der Gesellen-, Meister- oder Facharbeiterprüfung - im elektrotechnischen Tätigkeitsfeld dokumentiert. Dabei ist die fachliche Qualifikation nur auf dem betreffenden Arbeitsgebiet gewährleistet.Es ist wichtig zu beachten, dass in der heutigen Zeit, mit dem schnellen Wechsel von Techniken, Erkenntnissen und Gesetzen, niemand mehr nur mit einer Berufsausbildung per se als Elektrofachkraft geeignet ist. Deswegen hat auch die TRBS 1203 „Zur Prüfung befähigte Personen“ explizit die regelmäßige Schulung der befähigten Personen erwähnt.

TRBS 1203

Die Technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS) 1203 “Zur Prüfung befähigte Personen” konkretisiert die Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung. Sie legt fest, dass eine mindestens einjährige Erfahrung bei der Errichtung, dem Zusammenbau oder der Instandhaltung von elektrischen Arbeitsmitteln und/oder Anlagen notwendig ist, um die befähigte Person in die Problematik der Prüfung von elektrischen Arbeitsmitteln einzuarbeiten.Gemäß § 3 Absatz 6 Satz 6 BetrSichV hat der Arbeitgeber zu ermitteln und festzulegen, welche Voraussetzungen die zur Prüfung befähigten Personen erfüllen müssen, die von ihm mit den Prüfungen von Arbeitsmitteln nach den §§ 14, 15 und 16 BetrSichV zu beauftragen sind. Dabei gilt § 2 Absatz 6 BetrSichV. Die TRBS 1203 betont auch die Notwendigkeit regelmäßiger Schulungen für zur Prüfung befähigte Personen. Dies stellt sicher, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und ihre Aufgaben effektiv und sicher ausführen können.

Die Elektrofachkraft

Wer ist Elektrofachkraft? Welche Aufgaben dürfen und können übernommen werden? Wie ist die Definition einer Elektrofachkraft und wer legt das eigentlich fest?

Gemäß DIN VDE 1000-10 ist eine Elektrofachkraft (EFK) eine Person, die aufgrund ihrer beruflichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann. Der Begriff “Elektrofachkraft” ist in den Normen DIN VDE 0105-100 und DIN VDE 1000-10 definiert. Die Qualifikation einer Elektrofachkraft geht über den Rahmen einer normalen Elektrotechnik-Ausbildung hinaus. Die grundlegende Voraussetzung für die berufliche Qualifikation einer Elektrofachkraft wird in der Regel durch den Abschluss einer der folgenden Berufsausbildungen im Bereich der Elektrotechnik nachgewiesen:

Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf als Geselle oder Facharbeiter.

Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker.

Ausbildung zum Industriemeister.

Ausbildung zum Handwerksmeister.

Ausbildung zum Diplom-Ingenieur, Bachelor oder Master.

In Ausnahmefällen kann für den Einsatz als Elektrofachkraft in einem begrenzten Bereich der Elektrotechnik mehrjährige Berufserfahrung mit entsprechender Qualifikation im betreffenden Bereich anstelle einer Berufsausbildung genutzt werden. Die Beurteilung der Qualifikation muss durch eine dafür verantwortliche Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Die Rolle der Elektrofachkraft: Eine genaue Betrachtung

Die Elektrofachkraft (EFK) spielt eine entscheidende Rolle in der Elektrotechnik. Aber was genau bedeutet es, eine Elektrofachkraft zu sein? Und welche Qualifikationen sind erforderlich, um als solche anerkannt zu werden? In diesem Blogartikel werden wir diese Fragen klären und einige Beispiele geben, um das Konzept zu verdeutlichen.

Was ist eine Elektrofachkraft?

Gemäß DIN VDE 1000-10 ist eine Elektrofachkraft eine Person, die aufgrund ihrer beruflichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.

 Es ist wichtig zu betonen,

dass nicht jeder, der eine elektrotechnische Ausbildung absolviert hat, automatisch als Elektrofachkraft gilt.

Qualifikationen und Anforderungen

Die Qualifikation als Elektrofachkraft erfordert mehr als nur eine Ausbildung in einem elektrotechnischen Beruf. Es kommt auf die zeitnahe Tätigkeit der auszuführenden Arbeiten an und die persönliche Eignung spielt eine Rolle.

Beispiel 1: Der Elektroingenieur

Nehmen wir zum Beispiel einen Elektroingenieur, der ein elektrotechnisches Studium abgeschlossen hat, aber seitdem ausschließlich planerisch tätig ist. Dieser Ingenieur hat nicht die Befähigung, einen Zählerkasten zu verdrahten. Ihm fehlt die zeitnahe Tätigkeit in diesem Bereich. Er müsste also erstmal mit einem Gesellen mitfahren, um sich die fachlichen handwerklichen Fertigkeiten anzueignen.

Beispiel 2: Der Elektriker im Büro

Ein weiteres Beispiel wäre jemand, der vor Jahren eine elektrotechnische Ausbildung in einem Handwerksbetrieb absolviert hat und mittlerweile ausschließlich Büroarbeiten übernimmt. Diese Person kann nicht als Elektrofachkraft im Sinne der DGUV angesehen werden. Auch Ihm fehlt die Zeitnahe Tätigkeit 

Schlussfolgerung

Es gibt keinen Universalbrief für alle anfallenden Elektroarbeiten. Es muss je nach Aufgabenbereich differenziert werden, wer hier als Elektrofachkraft gilt. Weiterbildung ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Jeder, der eine elektrotechnische Ausbildung in einem anerkannten elektrotechnischen Umfeld absolviert hat, steht es frei, sich zu spezialisieren und sich weiterzubilden. Und nur wer sich stetig in seinem speziellen Bereich weiterbildet und sich auf dem Laufenden hält, kann den Status der Elektrofachkraft erhalten.